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Häufig gestellte Fragen zur Psychotherapie
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Wenn Sie bei sich Symptome erkennen, die ein psychisches Leid verursachen, ist oftmals eine Psychotherapie hilfreich. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie sich mit Ihren behandelnden Ärzt*innen darüber austauschen. Sie können sich auch für einen Termin zur Sprechstunde anmelden, sodass wir gemeinsam überlegen können, ob eine Psychotherapie notwendig ist und welche nächsten Schritte für Sie in Frage kommen.
Die Sprechstunde bzw. das Erstgespräch dienen dem ersten Kennenlernen und der orientierenden Einordnung der Symptomatik. Dadurch kann entschieden werden, ob und welche Art der Psychotherapie für Sie in Frage kommt bzw. welche anderen Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Außerdem können erste Empfehlungen zur Bewältigung erarbeitet werden. Eine Aufnahme auf die Warteliste ist – sofern freie Kapazitäten vorhanden sind – erst nach einer Sprechstunde in meiner Praxis möglich.
Der Ablauf einer Therapiestunde variiert je nach Therapiephase und Thema. Zu Beginn reflektieren wir oft den Verlauf seit dem letzten Termin und besprechen wichtige Ereignisse. Danach widmen wir uns intensiv dem psychotherapeutischen Thema gemäß Therapieplan. Zum Abschluss fassen wir die Inhalte zusammen und vereinbaren Schritte bis zur nächsten Sitzung.
Eine sorgfältige Diagnostik gehört zur Psychotherapie; eine Diagnose dient der fachlichen Einordnung und Therapieplanung und wird gemeinsam besprochen. Voraussetzung für eine Psychotherapie im Rahmen der Krankenversicherung ist in der Regel das Vorliegen einer klinisch relevanten psychischen Störung.
Ja. Es gibt Gruppentherapien mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Die Gruppenangebote werden oftmals als Kombinationsbehandlung aus Einzel- und Gruppentherapien mit Schwerpunkt Gruppentherapie durchgeführt. Informieren Sie sich auf der Seite 'Aktuelles' über freie Gruppenangebote und melden Sie sich bei Interesse gern direkt an r.schott-psychotherapie@posteo.de.
Typischerweise stelle ich Gruppen aus sechs Patient:innen zusammen. Die maximale Größe einer Gruppe ist auf acht Teilnehmende begrenzt.
In der Probatorik wird die eigentliche Psychotherapie vorbereitet. Es wird sich ein genauer Überblick über die Symptomatik verschafft, die Lebensgeschichte näher beleuchtet und die Diagnostik durchgeführt. Außerdem werden Therapieziele und ein Therapieplan besprochen. Ganz entscheidend ist es dabei auch, dass überprüft wird, ob die persönliche und professionelle Ebene stimmt, um psychotherapeutisch an den Themengebieten arbeiten zu können.
Ja. Wenn es therapeutisch sinnvoll ist und Sie dies wünschen, können Angehörige oder andere wichtige Bezugspersonen zu einzelnen Sitzungen hinzukommen. Ob und in welchem Rahmen dies hilfreich ist, besprechen wir gemeinsam.
Psychologische Psychotherapeuten dürfen keine Medikamente verschreiben. Falls eine begleitende medikamentöse Therapie notwendig ist, geschieht das typischerweise in enger Abstimmung mit den entsprechenden Fachärzt:innen.
Es kann vorkommen, dass die persönliche Ebene in der Psychotherapie nicht stimmt, was dem Behandlungserfolg natürlich im Weg stehen kann. Sprechen Sie Ihre unangenehmen Gefühle oder Schwierigkeiten ruhig unvermittelt an. Wir Psychotherapeut:innen sind auf solche Kritik gut vorbereitet und oftmals ist es uns möglich, unser therapeutisches Verhalten daran anzupassen. Falls das unangenehme Gefühl dennoch weiterhin bestehen bleibt, kann ich Sie selbstverständlich bei der Suche nach einer anderen psychotherapeutischen Kolleg:in für Ihre Weiterbehandlung unterstützen.
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